2. Spieltag Stadtliga am 17.09.2011
Am 2. Spieltag musste die Reserve der Handwerker beim HSV Medizin antreten. Handwerk versuchte von Anfang an, aus einer sicheren Defensive eigene Angriffe aufs Medizintor zu starten. So kam man auch zu kleineren Gelegenheiten. Nach einem Eckball kam Ebert an den Ball. Seinen Schuss aus dem Rückraum konnte der HSV-Torwart gerade noch klären. Medizin versuchte sich mit Kurzpassspiel aus der eigenen Abwehr Torchancen zu erarbeiten. Zumeist konnten diese Angriffe durch die Handwerkverteidigung geklärt werden oder wurden vom Heimteam nicht konsequent zu Ende gespielt. In der 17. Minute bekamen die Gäste einen Freistoß in aussichtsreicher Position zugesprochen, den Daniel Schulz zum 1:0 für die SGH verwandeln konnte.
Medizin drückte von nun an auf den Ausgleich, biss sich aber immer wieder die Zähne am Handwerker Abwehrverbund aus. Nach einem zweifelhaften Freistoß konnte der Gastgeber in der 34. Minute im Nachschuss zum 1:1 ausgleichen. So ging es auch in die Halbzeit.
Medizin begann die 2. Hälfte wie die berühmte Feuerwehr und konnte die Überlegenheit in der 50. Minute zum 2:1 nutzen. Jetzt war der Gastgeber spielerisch klar überlegen, doch verhinderten der SGH-Schlussmann, ein Verteidigerbein oder das Aluminium eine höhere Führung. Handwerk konnte nach dieser Druckphase das Spiel wieder ein wenig ausgeglichener gestalten und kam selbst zu einigen Angriffen. So verpassten nach einer Schulz-Flanke gleich 3 Handwerker den Ball nur knapp. Ein 2. Treffer blieb den Gästen aber heute verwehrt. In der 80. Minute dann die Vorentscheidung, als Medizin mit einem Kopfball auf 3:1 erhöhen konnte. Handwerk wechselte noch mal, um allen mitgereisten Spielern ein paar Einsatzminuten zu geben.
Die Partie war entschieden und Medizin verließ letztendlich verdient als Sieger den Platz. Handwerk wieder mit einer kämpferisch ansprechenden Leistung. Spielerisch waren wieder Fortschritte zu erkennen. Dort ist aber noch genug Luft nach oben. Mit ein wenig mehr Cleverness, Besonnenheit und Abgeklärtheit in der ein oder anderen Situation wäre sicher mehr drin gewesen für die Mannschaft vom Umfassungsweg.
(Rene Timpe)
Brietz (46.Thorhauer), Ebert, Kall, Tiehde, Seidler (87.Ch.Schulze), Gehring, Timpe (MK), Ch.Schulz, D.Schulz, Meya, Krull (72.Stirnweiß)
0:1 D.Schulz (17.)
1:1 Fehse (34.)
2:1 Fehse (50.)
3:1 Mußel (80.)
Gravert (Gotot, Ochel)
Mußel / Brietz (Meckern), Seidler (Foul)
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